• Aushalsen
  • Im Rohrleitungsbau werden Ver- und Abzweigungen zunehmend mit Aushalsungen realisiert. Sie weisen gegenüber gegossenen oder geschweißten Zukaufteilen eine Reihe von Vorteilen auf:
    - verbesserte Strömungseigenschaften
    - geringeres Gewicht
    - weniger Fügestellen im Rohrleitungsbau
    - geringere Wartungskosten
    - weniger Reklamationen und Leckagen
    - keine Lagerkosten
  • Anwendungsgebiete
  • - Anlagenbau z.B. für Nahrungsmittelindustrie, Papierverarbeitung, chemische Industrie, Textilindustrie und Pharmazie (Totraumminimierung)
    - Abgasbereich von Verbrennungsmotoren
    - Fahrzeugleichtbau
  • Prinzip des Aushalsen mit der T-Drill T-110:
    • Im ersten Schritt wird ein elliptisches Vorloch in das Rohr gefräst. (Bild links) Anschließend wird mit dem Aushalswerkzeug die Rohröffnung langsam nach oben gezogen, bis die charakteristische Öffnung entsteht. (Bild mitte) Im letzten Arbeitsgang wird der gezogene Rohranschluss plan gedreht, um Unebenheiten für nachfolgende Schweißungen abzutragen. (Bild rechts
  • technische Informationen
  • max. Wandstärke: 3,6mm (abhängig vom Rohrdurchmesser)

    vorhandene Aushalswerkzeuge: DN20 ? DN80 (DIN ISO)

    mögliche Rohrdurchmesser: DN32 ? DN200 (DIN ISO)

    Mindestabstand zw. 2 Aushalsungen: 184mm ( DN32) ? 221mm (DN80)